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Wie führt ein mittelständisches Unternehmen ein Gesundheitsangebot ein?

In sechs Schritten: Ausgangslage klären, Ziel festlegen, Mitbestimmung und Datenschutz einbinden, Angebot auswählen, intern kommunizieren, auswerten. Der zeitkritische Teil sind nicht die Auswahl und der Start, sondern die Abstimmung mit Betriebsrat und Datenschutz. Wer die nach hinten schiebt, kostet das Vorhaben Zeit, die vorher niemand eingeplant hat.

Geordnete Planungskarten und ein Notizbuch zur Einführung eines Gesundheitsmanagements.
Symbolbild. Das Bild wurde mit künstlicher Intelligenz erstellt.

Schritt eins: die Ausgangslage

Bevor Sie ein Angebot suchen, sollten Sie wissen, wofür. Nutzbar sind die Gefährdungsbeurteilung, der Gesundheitsbericht der Krankenkasse, wenn er vorliegt, und Gespräche mit Führungskräften aus den Bereichen mit hoher körperlicher Belastung. Eine Mitarbeitendenbefragung ist möglich, aber sie erzeugt Erwartungen. Fragen Sie nur, wenn Sie danach handeln.

Schritt zwei: das Ziel

Ein brauchbares Ziel ist konkret und überprüfbar. Nicht: die Gesundheit fördern. Sondern: ein Angebot schaffen, das auch Beschäftigte in der Produktion erreicht, und nach zwölf Monaten wissen, wie viele es genutzt haben. Wer kein überprüfbares Ziel formuliert, bekommt am Ende keine Antwort auf die Frage, ob sich der Aufwand gelohnt hat.

Schritt drei: Mitbestimmung und Datenschutz

Jetzt, nicht später. Der Betriebsrat hat nach Paragraf 87 Absatz 1 BetrVG Mitbestimmungsrechte, und Gesundheitsdaten fallen unter Artikel 9 DSGVO. Beides gestaltet das Angebot mit, statt es hinterher zu bremsen. Klären Sie in diesem Schritt auch, ob die Teilnahme in der Arbeitszeit erfolgt.

Schritt vier: die Auswahl

Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach dem Inhalt, sondern nach dem Aufwand, den sie in Ihrem Haus erzeugen. Wer organisiert die Termine? Wer beantwortet Fragen der Belegschaft? Wer stellt Material bereit? Ein günstiges Angebot, das dauerhaft Arbeitszeit im eigenen Haus bindet, ist nicht günstig. Lassen Sie sich den erwarteten internen Aufwand deshalb beziffern.

Zweiter Punkt: die Erreichbarkeit. Fragen Sie, wie das Angebot für Schicht-, Produktions- und Außendienstbelegschaften funktioniert. Wenn darauf keine klare Antwort kommt, erreichen Sie am Ende die Verwaltung und sonst niemanden.

Schritt fünf: die interne Kommunikation

Ein freiwilliges Angebot lebt von der Anmeldung. Planen Sie die Kommunikation wie eine kleine Kampagne: eine Ankündigung durch die Geschäftsführung, eine gemeinsame Information von Personalabteilung und Betriebsrat, eine Möglichkeit, das Angebot vor der Entscheidung auszuprobieren, und eine klare Aussage zur Freiwilligkeit und zum Datenschutz.

Schritt sechs: die Auswertung

Legen Sie vor dem Start fest, was Sie nach sechs und nach zwölf Monaten wissen wollen, und in welcher Form. Zahlen auf Personenebene brauchen Sie dafür nicht. Anmeldequote, Nutzungsdauer im Durchschnitt und eine kurze anonyme Rückmeldung reichen für die Entscheidung, ob das Angebot weiterläuft.

Wo es typischerweise hakt

An drei Stellen. Die Mitbestimmung kommt zu spät. Die Kommunikation besteht aus einer einzigen E-Mail. Und niemand ist benannt, der das Angebot im laufenden Betrieb betreut. Der dritte Punkt wirkt sich erst nach dem Start aus, dafür dauerhaft.

Wie der Ablauf bei einem betrieblichen Rückenangebot aussieht, steht auf der Seite zu Wellenpuls Rückenfrei.

Der Wellenpuls LWS ist kein Medizinprodukt, sondern ein Trainingsgerät. Die neuromuskuläre Elektrostimulation ist nicht für alle geeignet. Nicht anwenden bei Herzschrittmacher oder anderen implantierten elektronischen Geräten, bei Epilepsie, in der Schwangerschaft und bei akuter Nervenkompression. Maßgeblich ist die Gebrauchsanweisung, die jedem System beiliegt. Wer eine Vorerkrankung hat, sollte die Nutzung vorher ärztlich abklären. Weitere Anwendungshinweise stehen auf der Produktseite von Wellenpuls LWS.